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Raumgestaltung mit Paneelen an Wänden und Decken ist zeitaktuell und bietet viele Vorteile. Die unterschiedlichen Oberflächendekors und Profile eröffnen Kombinationsmöglichkeiten mit nahezu allen Einrichtungsstilen. Paneelverkleidungen wirken schall- und wärmeisolierend, sind pflegeleicht/abwaschbar, lichtecht und meist feuchtraumgeeignet. Kabel und Leitungen bleiben hinter einer Paneelverkleidung einfach unsichtbar. Häufig können sogar geeignete Einbaustrahler integriert werden.

 

 

Profile

Leisten

  1. Nut und Feder,Längskanten rund,0 mm Fuge
  2. Nut und Feder, Längskanten spitz, 0 mm Fuge
  3. Nut und Feder, Längskanten rund, mit Fuge
  4. Lose Feder Längskanten rund, mit Fuge
  5. Nut und Feder, Längskanten rund, 0-mm-Fuge, verlängerte Nut
  6. Klammern

 

  1. Abdeckleiste
  2. Hohlkehlleiste
  3. Paneelabschlussleiste
  4. Sockelleiste
  5. Sockelsteckleiste
  6. Profilsockelleiste
  7. Viertelstab
  8. Kabelkanalleiste
  9. Winkelleiste
  10. Winkelleiste
  11. Knickleiste
  12. Multiprofilleiste
  13. Lose Feder
  14. Klebefeder
 

 

 

Um den Materialbedarf der Paneele zu ermitteln, wird die zu verkleidende Fläche ausgemessen und etwas Verschnitt hinzugerechnet. Den Bedarf an Unterkonstruktionslatten errechnet man, indem man die Wandbreite mit der benötigten Anzahl der Lattenbahnen multipliziert. Die Latten (z. B. 19 x 44 mm) werden mit einem Abstand von ca. 40 cm montiert. Eine Konterlattung wird z. B. dann erforderlich, wenn Einbaustrahler eingesetzt werden sollen. Dann unbedingt die erforderliche Mindestgesamthöhe einhalten. Auch in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit oder starken Temperaturschwankungen ist eine Konterlattung zur besseren Hinterlüftung zu empfehlen. Die Menge der Befestigungsklammern wird errechnet, indem man die Anzahl der benötigten Paneele mit der Anzahl der Unterkonstruktionslattenreihen multipliziert. Anfangsklammern für die erste Paneelreihe ggf. auch berücksichtigen. Nägel, Schrauben und Dübel nicht vergessen. Paneele, Federn und Latten zur Akklimatisierung ca. 48 Stunden vor der Verlegung verpackt in dem Raum lagern, in dem die Montage erfolgen soll. Das Raumklima und die Verlegebedingungen müssen bereits dann den Herstellervorgaben entsprechen und auch bei der späteren Verarbeitung eingehalten werden. Wichtig: Den Untergrund auf Eignung prüfen (trocken, tragfähig etc.).

 

Zunächst die Latten mit geeigneten Dübeln und Schrauben befestigen. Dabei die waage- bzw. senkrechte Ausrichtung, die richtigen Abstände zueinander und den Dehnungsabstand der Lattung zur Wand einhalten.

 

 

 

Die Unterkonstruktion muss exakt mithilfe einer Wasserwaage (und ggf. mithilfe einer Richtlatte) eingestellt werden. Bei unebenen Wänden können zum Ausgleich Keile unterlegt werden.

Bevor die erste Reihe montiert wird, muss berechnet werden, ob die letzte Reihe ausreichend breit ist. Wenn nicht, müssen die Elemente der ersten Reihe schmaler gesägt werden. Auch hier muss eine Dehnungsfuge zur Decke, zum Boden sowie zu anderen Bauteilen von 1,5 cm eingehalten werden.

  1. Paneele mit loser Feder: Die erste Reihe wandseitig mit Anfangsklammern und Nägeln bzw. Schrauben befestigen. Auf der anderen Seite erfolgt die Montage mithilfe von Befestigungsklammern - ebenfalls annageln oder anschrauben. Paneele mit fester Feder: Feder zunächst abschneiden. Die erste Reihe dann wandseitig mit Nägeln oder Schrauben befestigen.
  2. Paneele mit loser Feder: Das erste Paneel befestigen, dann die Feder und das nächste Paneel einsetzen - usw.
  3. Paneele mit fester Feder: Hier wird die Fläche hergestellt, indem die Feder einfach in die Nut eingesteckt wird.
  4. Wenn die Wand komplett mit Paneelen verkleidet ist, werden Profile angebracht, um Dehnungsfugen abzudecken und ein vollständiges Gesamtbild herzustellen.

 

 

Beliebte Abschlüsse bei Deckenverkleidungen sind Schattenfugen. Die Schattenfugenbretter zum besseren Sitz in den Ecken anschrägen.

 

 

Um die Paneelklammern bei der Montage nicht zu beschädigen, können die Nägel mithilfe eines Nageltreibers eingeschlagen werden.

 

Ausrisse im Dekor vermeiden: Beim Zurechtsägen mit einer feinverzahnten Handsäge, die Sägezähne gegen das Dekor führen. Werden Schnitte mit einer Stichsäge gefertigt, die Dekorseite nach unten legen. Das Sägeblatt immer auf der Abfallseite des Werkstücks führen. Um einen sauberen Sägeschnitt zu erhalten, immer ein scharfes Sägeblatt benutzen.

 

 

Leisten können mithilfe einer fein verzahnten Handsäge und einer Gehrungslade zurechtgeschnitten werden -auch 45°- Winkelschnitte sind möglich.

 

Decken- und Schrägenverkleidungen können mithilfe einer Paneelzange auch von nur einer Person ausgeführt werden.
Clever: Bei Paneelen, die mit einem dementsprechenden Verschlusselement (Klicksystem) ausgestattet sind, ist keine Montagehilfe erforderlich!

 

 

Löcher zum Einbau von z. B. Halllogenstrahlern können mit einer Lochsäge gefertigt werden. Am einfachsten ist es, die Löcher vor der Montage zu fertigen. Die Position sorgfältig planen.

Material

Werkzeug

  • Paneele
  • Paneelklammern
  • Nägel
  • Unterkonstruktionslatten (z. B. 19 x 44 mm)
  • Dübel und Schrauben (für den Untergrund geeignet)
  • Ggf. Ausgleichskeile
  • (Abschluss-) Leisten und Profile
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Stichsäge, Paneelsäge oder Handsäge
  • Wasserwaage
  • (Schlag-) Bohrmaschine
  • Bohrer
  • Akku-Schrauber oder Schrauben-dreher
  • Hammer
  • Nageltreiber
  • Paneelzange für Überkopfarbeit
  • Lochsäge
 

Wer seine Wände/Decken mit Paneelen verkleiden möchte, sieht sich einer Vielzahl unterschiedlicher Gestaltungsmöglichkeiten gegenüber. So sind die Paneele in vielen verschiedenen Dekoren und Glanzgraden erhältlich. Auch die Profilformen geben der Fläche einen jeweils anderen Ausdruck. So lassen sich mit Paneelen glatte geschlossene Flächen, dezent gerillte, aber auch stark akzentuierte Flächen, z. B. mit Spiegelfedern, herstellen. Auch Abschlussprofile, die das Gesamtbild wesentlich beeinflussen können, sind in unterschiedlichen Formen und Dekoren erhältlich.


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