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Holz ist ein beliebtes Baumaterial für innen und außen. Ohne ausreichenden Oberflächenschutz würde es allerdings durch Witterungseinflüsse wie Sonne und Regen schnell sein schönes Aussehen verlieren und verwittern. Holz mit Lasur oder Holzöl zu behandeln bietet die Möglichkeit, sowohl das Holz zu schützen als auch seinen natürlichen Charakter zu bewahren.

 

 

 

STREICHWERKZEUGE FÜR

VERSCHIEDENE AUFGABEN

  1. Flächenstreicher
  2. Flachpinsel
  3. Plattpinsel
  4. Sprossenpinsel
  5. Ringpinsel

Gegenüber deckenden Anstrichen bleibt bei der Holzlasur der natürliche Holzcharakter erhalten. Wer farbliche Akzente setzen oder einen bestimmten Holzton erzielen will, kann das mit entsprechend getönten Lasuren erreichen. Geeignete Lasuren sind hier z. B. die Dauerschutzlasur für nicht maßhaltige Bauteile und z. B. die Dickschichtlasur für maßhaltige Bauteile.

 

 

Ob Sonne oder Regen, beides setzt ungeschütztem Holz sehr schnell zu. Sonnenstrahlung kann es austrocknen und ausbleichen. Feuchtigkeit dringt in das Holz ein und kann es z. B. aufquellen lassen.

 

 

 

Eine Lasur schützt das Holz vor schädlicher UV-Strahlung und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit.

  1. Für die Pflege von z. B. Gartenmöbeln, Gartenholzterrassen oder Gartenparkett können spezielle Öle für außen verwendet werden. Sie sind für unterschiedliche
    Holzarten erhältlich. Sie wirken farbauffrischend, sind tiefenwirksam und schützen das Holz vor Vergrauen.
     
  2. Vor einer Oberflächenbehandlung sollte das Holz auf Eignung geprüft und gereinigt werden. Hierzu muss dieses fest, trocken, tragfähig und fettfrei sein. Die Oberfläche dann mit Hartholz-Reiniger nach Anleitung gründlich abbürsten. Den
    Untergrund hierbei mit Folie schützen.
     
  3. Das Pflegeöl mit einem Pinsel in Maserungsrichtung dünn und gleichmäßig auftragen (2x bei Erstbehandlung, 1x bei Auffrischung). Vor dem Auftragen empfiehlt sich ein Probeanstrich an einer unauffälligen Stelle. So können Fehleinschätzungen im Farbton vermieden werden. Generell auch beim Öl-Auftragen den Untergrund mit Folie schützen.
     

Das überschüssige Öl wird nach ca. 15 Min. mit einem Tuch abgenommen. Es ist wichtig, ein sauberes, fusselfreies Tuch zu verwenden.

 

Die Fenster- und Türlasur ist eine Dickschichtlasur und wird bei maßhaltigen Bauteilen verwendet. Sie schützt dauerhaft Fenster und Türen vor Witterungseinflüssen. Sie ist für außen und innen geeignet, wasserabweisend und schützt das Holz dauerhaft. An Farbtönen sind z. B. Kiefer, Eiche, Teak, Mahagoni, Nussbaum, Palisander, Ebenholz erhältlich und untereinander mischbar. Die Haustür gilt als Visitenkarte eines Hauses und verdient beim Streichen besondere Beachtung. Soll ein bereits vorhandener Lasur-Farbton auf dem Fenster oder der Tür beibehalten werden, muss die neue Lasur heller gewählt werden.

 

Als Vorbereitung werden alle Kunststoff und Metallteile abgeklebt, wie z. B. der Türgriff und das Schloss. Das Holz gut anschleifen und den Schleifstaub sorgfältig entfernen. Unbehandeltes Holz im Außenbereich muss im Erst Anstrich mit Holzschutzgrund imprägniert werden. Im Innenbereich kann mit der Fenster- und Türlasur farblos grundiert werden.

Ein Zwischenschliff mit feinem Schleifpapier glättet die aufgequollenen Holzfasern.
Nach gründlichem Entfernen des Schleifstaubs folgt der Zwischenanstrich. Je nach Beanspruchung sollte man ein bis zwei Schlussanstriche mit Fenster- und Türlasur aufbringen.

 

Material

Werkzeug

  • Lasur oder Spezialöle
  • Holzschutzgrund
  • Holzkitt zur Reparatur schadhafter Holzbereiche
  • Lasurenpinsel, -roller
  • Fusselfreies Tuch
  • Schleifpapier
  • Schleifklotz, ggf. Exzenterschleifer
  • Reinigungsbürste
  • Staubpinsel
  • Abdeckfolie

 

Hier noch einige Tipps zum Arbeiten mit Lasuren

  • Um ein Vergrauen zu vermeiden, sollte Holz, welches einer hohen UV-Strahlung ausgesetzt ist, idealerweise mit mittleren bis dunklen Farbtönen gestrichen werden.
  • Das vorherige Anschleifen und anschließende Lasieren des Holzes muss immer in Richtung der Holzmaserung erfolgen. Die lasierte Oberfläche kann nur so glatt werden wie der vorherige Anschliff.
  • Beim Streichen sollten feuchte Witterung und starke Sonneneinstrahlung vermieden werden, zudem muss das Holz trocken sein.
  • Vor dem Auftragen empfiehlt sich ein Probeanstrich an einer unauffälligen Stelle. So können Fehleinschätzung im Farbton und in der Farbintensität vermieden werden.
  • Damit alle Inhaltsstoffe gleichmäßig im Gebinde verteilt sind, ist es wichtig, Farben und Lasuren immer gut aufzurühren.

Holzdeckfarbe

  • Wenn ein deckender Holzanstrich gewünscht wird oder nötig ist, kann z.B. Wetterschutzfarbe verwendet werden. Sie ist hochdeckend und in vielen Farbtönen erhältlich.

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