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Gartenzäune aus Metall gelten als stabil, dauerhaft und pflegeleicht. Aufgrund der unterschiedlichen Arten und Dekore gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. So lassen sich Zäune aus Metall bzw. mit Metallelementen besonders gut in die moderne Architektur integrieren. Auch bei Renovierungsprojekten verleihen sie dem Objekt eine zeitaktuelle oder klassische Note, ganz nach Ausführung. Lassen Sie sich inspirieren.

 

Wichtig

Die Vorschriften zur Anlage privater Zäune sind je nach Gemeinde recht unterschiedlich. Daher ist es wichtig, sich direkt bei Beginn der Planung über die örtlichen Bedingungen zu informieren.

 

 

 

 

 

 

 

  1. Maschendrahtzaun
  2. Gittermattenzaun
  3. Abtrennungen mit Glas
  4. Ziergitterzaun
  5. Rundstabzaun
  6. Gabionen 

 

Fundamentlöcher

Die Fundamentlöcher sollten ca. 30 cm x 30 cm ausgehoben werden. Die Tiefe richtet sich nach der Pfostenhöhe und dem Untergrund. Frostsicher sind sie ab einer Tiefe von 80 cm. Ein Bodenbohrer oder Handbagger hilft, das Loch nicht zu groß werden zu lassen.

 

 

 

Den Zaunverlauf und die Positionen der Fundamente markieren. Wichtig: Eck-, End- und Torpfosten werden mithilfe von Streben stabilisiert. Den max. Pfostenabstand einhalten (s. Herstellerangaben) und ggf. erforderliche Zusatzstreben berücksichtigen. Dann die Fundamentlöcher ausheben.

 

Um Korrosionsschäden zu vermeiden, zunächst Kies einfüllen, auf dem die Pfosten dann aufstehen. Eck- und Endpfosten mit Verstrebungen ausrichten, dann einbetonieren. Auf die Spanndrahthalter achten. Die Strebenschellen festschrauben. Richtschnüre gemäß dem Zaunverlauf spannen.

 

Die restlichen Pfosten setzen. Auch hier lotrecht arbeiten.

 

Die Pfostenschellen und Drahtspanner montieren. Den Draht durch die Halter führen.

 

Das Geflecht mittels des Spannstabs einsetzen. Die Geflechtmaschen aufbiegen und um den oberen Spanndraht schließen. Das Geflecht in Abständen mithilfe von Bindedrähten an der mittleren Abspannung befestigen.

Zunächst den Zaunverlauf festlegen und Richtschnüre auf Höhe der Ober- und Unterkante der Mattenelemente spannen. Den Sitz der Fundamentlöcher festlegen und ausheben. Auch hier eine Kiesschicht zur Vermeidung von Korrosionsschäden an den Pfosten berücksichtigen. Bei einem Zaun, bei dem ein Tor eingeplant ist, mit dem Setzen des Tors beginnen.

 

Das erste Mattenelement mit dem Pfosten verbinden, …

 

… dann aufstellen und mit dem Torpfosten verschrauben. Die Baugruppe mit zwei Latten fixieren. Mit einer Wasserwaage ausrichten. Dann einbetonieren. Den Vorgang Element für Element wiederholen.

 

An Eckpunkten werden zwei Mattenelemente an jeweils einem Eckpfosten montiert.

 

 

Erforderlichenfalls können die Mattenelemente gekürzt werden.

 

Nicht vergessen: Die Schnittkanten dann mit geeignetem Rostschutz gegen Korrosion behandeln.

 

Maschendrahtzaun

Material:

Werkzeug:

  • Veireckgeflecht
  • Zaunpfosten
  • Spannstäbe
  • Drahtspanner
  • Bindedraht
  • Tor*
  • Grober Kies
  • Fertigbeton
  • Wasser
  • Spaten oder Handbagger
  • Zollstock oder Maßband
  • Richtschnur
  • Holzpflöcke
  • Wasserwaage
  • Maulschlüssel
  • Seitenschneider
  • Kombizange
  • Eimer bzw. Mörtelkübel
  • Rührwerk
  • Maurerkelle

Gittermattenzaun

Material:

Werkzeug:

  • Gittermatten
  • Zaunpfosten
  • Tor*
  • Grober Kies
  • Fertigbeton
  • Wasser
  • Spaten oder Handbagger
  • Zollstock oder Maßband
  • Richtschnur
  • Holzpflöcke
  • Wasserwaage
  • ggf. Winkelschleifer mit Trennscheibe
  • Eimer bzw. Mörtelkübel
  • Rührwerk
  • Maurerkelle

 

*Torelemente sind meist als Set mit Tor, Pfosten und Verbindern erhältlich. 

Soll ein Tor in die neue Zaunanlage integriert werden, beginnt man am besten mit der Installation dieses Elements. Zunächst den Zaunverlauf, die Position des Tors und die aller Pfosten festlegen. Die Fundamentlöcher ausreichend tief ausheben (Kiesschicht berücksichtigen). Jetzt den scharnierseitigen Pfosten in das Fundamentloch stellen (der Torflügel ist montiert). Das Tor in Schließposition mit Keilen unterfüttern. Alles mithilfe einer Wasserwaage höhen- und lotrecht ausrichten. Leisten, die mittels Schraubzwinge am Pfosten fixiert werden, sichern das Ganze. Dann den Toranschlagspfosten platzieren und ebenfalls abstützen. Die Funktion des Drückers überprüfen und das Tor probehalber abschließen. Mithilfe einer Wasserwaage alles nochmals prüfen. Nun Beton in die Fundamentlöcher einfüllen und darauf achten, dass sich nichts verschiebt. Ist der Beton ausgehärtet, können die Zaunelemente angesetzt werden.

 

TIPP

Damit aus den Metallpfosten Schwitzwasser versickern kann und keine Korrosionsschäden entstehen, wird in den Fundamentlöchern zunächst eine Schicht Kies eingefüllt und festgedrückt. Dann erst kommen Pfosten und Beton.

 

 


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