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Die Anforderungen an einen Gartenzaun und seine Funktionen können recht unterschiedlich sein. Insbesondere Zäune aus dem Material Holz bieten vielfältige Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten. Es gibt sie für viele Einsatzzwecke und in unterschiedlichen Ausführungen, die sich mit vielen Architekturstilen kombinieren lassen. In unserem großen hagebaumarkt-Sortiment finden Sie sicherlich das Passende für Ihr Vorhaben. Unsere freundlichen Fachberater/Fachberaterinnen informieren Sie auch hier gerne.

 

 

Einsatzzweck

Eine gute Planung ist wichtig, um auch langfristig Freude am neuen Zaun zu haben. Zunächst sollte festgelegt werden, welchen Zweck der Zaun erfüllen soll. Hier gibt es ganz unterschiedliche Ansprüche: Schutz gegen Tiere (z. B. Wildbiss, Kaninchen, streunende Haustiere etc.), Sichtschutz, Windschutz, Lärmschutz, Grundstückseinfassung, Teilung innerhalb des Grundstücks u. v. m. Weitere Kriterien spielen eine Rolle, z. B. Bodenbeschaffenheit, Aufbauzeit oder der Pflegeaufwand.

Baubestimmungen

Die Vorschriften über Höhe, Breite und Beschaffenheit eines Zauns können, je nach Gemeinde, recht unterschiedlich ausfallen. Daher ist es wichtig, sich über die örtlichen Bestimmungen zu informieren, bevor Sie sich für einen bestimmten Zauntyp entscheiden. Um späteren Konflikten vorzubeugen, ist es ratsam, die Nachbarn rechtzeitig von Ihrem Vorhaben in Kenntnis zu setzen.

Material

Häufig werden Zäune bzw. Zaunelemente aus kesseldruckimprägnierten oder vorlackierten heimischen Nadelhölzern angeboten. Diese beim Zaunbau zu verwenden, hat mehrere Vorteile: Die Transportwege sind kurz und Regenwälder werden geschont. Außerdem wirkt sich die Verwendung heimischer Hölzer positiv auf die ansässige Forstwirtschaft aus.

  • Kiefernholz gehört zu den wichtigsten einheimischen Nadelhölzern. Es wächst schnell nach, weist aber dennoch eine mittelschwere Qualität auf. Imprägniert ist es ein beliebtes Gartenholz.
  • Douglasienholz gilt als ein sehr witterungsbeständiges und langlebiges Holz.
  • Lärchenholz ist sehr witterungsbeständig und formstabil. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Lärchenholz häufig dort eingesetzt, wo bislang exotisch Importhölzer verwendet wurden.

 

Damit Zäune aus Holz Witterungseinflüssen standhalten, müssen sie regelmäßig oberflächenbehandelt werden. Kunststoff- und WPC-Zäune bieten eine Alternative. Sie sind verwitterungsfrei, pflegeleicht, streichfrei und abwaschbar. WPC ist ein Holz- Kunststoffverbundmaterial.

 

 

  1. Ein Latten- bzw. Staketenzaun besteht aus senkrechten Latten, die auf Querriegeln befestigt sind. Sie dienen zur Grundstücksumzäunung, aber auch zur Unterteilung verschiedener Bereiche im Garten.
  2. Bei einem Weide- bzw. Ranchzaun werden querliegenden Brettern oder Bohlen, an senkrechten Pfosten montiert. Solche Zäune sind rasch aufgebaut und eignen sich auch zur Umzäunung von größeren Flächen.
  3. Sichtschutzzäune, z. B. aus Fertigelementen, bieten Privatsphäre und werden deshalb gerne in Terrassenbereichen eingesetzt.

 

  1. H-Pfostenanker aus verzinktem Metall werden in Beton eingegossen. Sie sind auch für große Zaunelemente und Car Ports geeignet.
  2. Einfache Pfostenanker für Beton bestehen ebenfalls aus verzinktem Metall. Sie haben einen Pfostenschuh als Träger. Sie eignen sich für Kunststoffzaun oder Holzzaunelemente. Der untere Teil wird einbetoniert.
  3. Pfostenanker zum Aufschrauben werden nicht ein- betoniert, sondern, wie es der Name schon sagt, mithilfe von Schrauben befestigt.
  4. Einschlagbodenhülsen eignen sich für das Errichten von niedrigen, winddurchlässigen Zäunen.
  5. Fertigfundament mit Pfostenträger werden eingegraben. Der Fuß ist ein Fertigbetonelement.

 

 

 

Zuerst den Zaunverlauf und die Positionen der Pfosten mithilfe von Pflöcken und einer Schlagschnur festlegen. Diese müssen exakt bestimmt werden.

 

Pfostenanker zum Einschlagen eignen sich für Zäune, die keinen großen Belastungen ausgesetzt sind. Zum Eintreiben eignet sich ein Vorschlaghammer. Bitte beachten: Es muss eine Einschlaghilfe verwendet werden. Auf eine grade Ausrichtung achten.

 

Pfosten befestigen und mithilfe einer Wasserwaage ausrichten.

 

Zaunelemente waagerecht anschrauben.

 

Gartentore sind meist bereits fertig passend zum jeweiligen Zauntyp erhältlich. Sollten die Fertigelemente nicht passen, ist ein individuelles Tor rasch gebaut. Wichtig sind stabile Verstrebungen und ausreichend dimensionierte Bänder und eine Gartentorfalle.

 

 

 

 

Wichtig

Die Wahl der Verankerungsart ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit umd den Zaundimensionen bzw. von dessen Gewicht. Insbesondere zu erwartende Windkräfte müssen bei der Wahl der Verankerung berücksichtigt werden. Fragen Sie unser Fachpersonal.

 

 

 

Den Zaunverlauf mit Pflöcken und einer Schlagschnur festlegen. Die Abstände genau ausmessen. Pflöcke kennzeichnen die Positionen der Pfosten.

 

Dann die Fundamentlöcher ausreichend dimensioniert ausheben. Die Größe richtet sich nach der Zaunart und –höhe sowie nach der Beschaffenheit des Untergrunds.

 

Erst eine Schicht Kies einfüllen und festdrücken. Dann den Beton einfüllen. Den H-Anker im frischen Beton ausrichten. Eine Latte dient als Abstandhalter.

 

Wenn der nächste H-Anker gesetzt ist, die Ausrichtung zueinander mithilfe einer Wasserwaage und einer Richtlatte abstimmen.

 

Wenn der Beton abgebunden hat, Pfosten montieren und mit einer Wasserwaage ausrichten.

 

Zaunelemente mithilfe von Elementhaltern befestigen. Mit einer Wasserwaage den Sitz des Zaunelements prüfen.

Material:

Werkzeug:

  • Zaunelemente
  • Gartentor mit Beschlägen
  • Pfosten
  • Elementhalter
  • Verankerungen
  • Fertigbeton
  • Kies
  • Wasser
  • Schlagschnur
  • Pflöcke
  • Vorschlaghammer
  • Wasserwaage
  • Metermaß
  • Akkuschrauber
  • Spaten
  • Schaufel
  • Mörtelkübel

 

 

 

 

Holzschutz

Holzoberflächen sollten gegen Witterung geschützt und regelmäßig gepflegt werden. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Oberflächen- behandlung.

Kesseldruckimprägniertes Holz

ist vorbehandelt. Schnitt- und Fräskanten müssen gesondert nachbehandelt werden. Regelmäßige Pflege ist auch hier nötig.

Pfostenkappen schützen die Kopfenden der Zaunpfosten vor Verwitterung. Sie sind in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien erhältlich.

 

 

Holzschutz konstruktiv

Damit Wasser von den Kopfenden der Zaunlatten ablaufen kann, ist es wichtig, die oberen Enden anzuschrägen. Hier gibt es unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten:


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